Die Hobby- Stifte Werkstatt
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Von uns verwendete Holzsorten

sind von ausgewählten Händlern bezogen, die ebenfalls an unsere Umwelt denken und alle Handelsauflagen erfüllen (Quellennachweis: Wikipedia. Für den Wahrheisgehalt übernimmt die Stiftewerkstatt keine Garantie).

Hier ein Überblick der gängigsten Holzsorten aus denen Sie die Schreiber zusammenstellen können:

Von Links nach Rechts:

- Buntholz

- Buntholz

- Buntholz

- Red Palmira (Palmenholz)

- Rosenholz

- Amaranth

- Cocobolo

- Essigbaum

- Mooreiche

- Zebrano

- Bocote

- Ebenholz

- Veilchenholz

- Goldregen

- Teak

- Oregon Pine

- Birke

- Ulme

- und viele einheimische Holzsorten wie: Apfel, Kirsche, Eiche usw.

Holzlexikon:

Amaranth: ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Hölzer der Gattung Peltogyne in der Unterfamilie Caesalpinioideae innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die als Amaranth gehandelten Peltogyne-Arten sind von Mexiko über Zentralamerika bis ins tropische Südamerika verbreitet. Peltogyne-Arten liefern Holz von purpurroter bis violetter Farbe, daher auch die deutsche Bezeichnung „Violettholz“.

Der Splintholzbereich nimmt etwa 3 bis 6 cm ein und ist weißlich bis cremefarben. Das Kernholz ist nach dem Einschneiden hellbraun und färbt sich nach Lichteinwirkung purpurfarben. Die Poren sind zerstreut angeordnet und groß. Die vorhandenen Harzkanäle verlaufen in tangentialen Bändern. Die Jahrringe sind kaum sichtbar. Der Faserverlauf weist einen Wechseldrehwuchs auf.

Vorkommen: Süd- und Zentralamerika.

 

Zucker-Ahorn (Acer saccharum)Ahorne: (Acer) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae) innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Es gibt 110 bis 200 Ahorn-Arten. Sie sind in gemäßigten und tropischen Gebieten in Eurasien, Nordafrika, Zentral- und Nordamerika weit verbreitet. Viele Arten werden vielseitig genutzt. Ahornholz wird vor allem als Möbelholz genutzt. Kommerziell relevant ist vor allem das Holz einiger hochwachsender Arten wie des Berg-Ahorns (Acer pseudoplatanus) und des Spitz-Ahorns (Acer platanoides) in Eurasien. In Nordamerika sind vor allem der Zucker-Ahorn (Acer saccharum) und der Schwarze Zucker-Ahorn (Acer saccharum subsp. nigrum) als „American hard maple“ sowie der Rot-Ahorn (Acer rubrum) und der Silber-Ahorn (Acer saccharinum) als American soft maple von Bedeutung. Der Japanische Ahorn (Acer pictum) spielt im ostasiatischen Raum eine zentrale Rolle. Weitere Arten wie der Feld-Ahorn (Acer campestre) haben nur eine untergeordnete oder regionale Bedeutung.

Das Holz des Berg-Ahorns (Acer pseudoplatanus) zählt zu den wertvollen Edellaubhölzern. Gelblich-weiß bis weiß gefärbt, sind die Jahresringe zwar erkennbar, Splint und Kern setzen sich jedoch nicht voneinander ab, sondern sind farbgleich. Das mittelschwere, elastische, zähe, harte Holz schwindet nur gering. Die Biegefestigkeit ist gut. Das Holz ist wenig witterungsbeständig. Die Oberflächen lassen sich gut bearbeiten, leicht polieren, beizen und einfärben. Auch die Behandlung mit Lacken ist problemlos.

Besonders in den 1950er Jahren und in der ersten Hälfte der 1960er waren schlichte wie auch geriegelte (Riegelahorn) Ahornfurniere sehr begehrt für Schlafzimmermöbel, massiv für Schubladen und für Kleinmöbel. Auch als Kontrastholz in Form von Kanten und Zierleisten wurde es oft verwendet.

 

Blutholzbaum:  (Haematoxylum campechianum), auch Blauholzbaum oder Campechebaum (weil er im Süden des Staates Campeche in Mexiko seinen Ursprung hat) genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) gehört. Er ist in Zentralamerika und dem nördlichen Teile von Südamerika sowie auf Karibischen Inseln heimisch. Er liefert das Blauholz (Campecheholz, Blutholz, lat. lignum campechianum, franz. bois de campêche, engl. Log-wood), das wichtigste von allen Farbhölzern. In vielen tropischen Ländern ist diese Art eine invasive Pflanze.

Ende des 19. Jahrhunderts fing man an, ihn auch in den niederländischen Kolonien Ostindiens zu kultivieren. Die vom weißlichen Splint befreiten großen Blöcke haben außen eine dunkelblutrote bis braunrote Farbe, innen sind sie heller, rötlichbraun bis gelblichbraun gefärbt, werden aber an der Luft ebenfalls nach und nach dunkel. Das Holz ist hart und dicht, lässt sich schwer spalten und besitzt einen schwachen, entfernt veilchenähnlichen Geruch und zusammenziehenden Geschmack.

Man unterscheidet das eigentliche Campecheholz oder Laguna-Campeche, Jamaikablauholz und Domingoblauholz; von Letzterem wieder mehrere Sorten, nämlich Monte-Christo-Blauholz, Fort Liberte und Aux Cayes. Martinique- und Guadeloupe-Blauholz sind nur geringwertige Sorten.

Der das Färbevermögen bedingende und in der histologischen Technik viel verwendete Stoff des Blauholzes ist das Hämatoxylin; es bildet im reinsten Zustand fast farblose Kristalle, die aber an der Luft bald rötlich werden und schließlich in den eigentlichen Farbstoff, das Hämatein übergehen.


Bocote: (Cordia elaeagnoides) wird zum Teil auch als Mexiko- oder Riograndepalisander bezeichnet. Allerdings gehört Bocote nicht zu den Palisanderholzarten. Die Farbe ist nach Verarbeitung meist hellbraun mit schwarzen Einschlüssen und ergibt einen wunderschönen streifigen Effekt. Hauptvorkommen in Mittelamerika (leider kein Bild vorhanden).

 

Bubinga: Diese Gattung liefert verschiedene Hölzer. Ein bekanntes Holz ist Bubinga (das Holz mehrerer Arten); es wird irreführend im Holzhandel auch als afrikanisches Rosenholz gehandelt, hat jedoch gar nichts mit Rosenholz aus der Palisanderfamilie gemein. Trotz der Härte und Schwere lässt es sich gut verarbeiten. Es wird für Möbel, Drechselarbeiten, Intarsien, und Messergriffe verwendet. Im Musikinstrumentenbau wird es unter anderem für Harfen, Gitarren, Blockflöten und Trommeln verwendet. Bubinga wird manchmal in der Herstellung von Bögen verwendet.

Vorkommen: Afrika.

 

Cocobolo: (Dalbergia retusa) wächst als kleiner bis mittelgroßer Baum, der Wuchshöhen von 15 bis 20 Metern erreicht. Der schwarzrindige Stamm wächst unregelmäßig und verzweigt sich bereits auf niedriger Höhe. Die Baumkrone ist offen. Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und unpaarig gefiederte Blattspreite gegliedert. Die lederigen, glänzenden Fiederblättchen sind bei einer Länge von 2,5 bis 12 Zentimetern länglich mit gerundetem oberen Ende. Frisch geschnitten zeigt das Kernholz zahlreiche Farben von dunkelorange bis zu sattem tiefrot. Das Splintholz hingegen besitzt einen zarten Gelbton. Cocobolo ist sehr hart und schwer zu spalten, aber dennoch gut zu bearbeiten. Es ist zerstreutporig und hat einen leicht welligen Faserverlauf. Das Holz wird zum Beispiel für Haushaltsgeräte, Werkzeug- und Messergriffe, Musikinstrumente (Blasinstrumente), Stöcke und Bürsten verwendet. In hochwertigen Queues wird Cocobolo gerne als Einlegearbeit verwendet. Auch in der Bildhauerei und Schnitzerei wird es sehr geschätzt, weil bei der Verarbeitung des relativ teuren Rohstoffes nur wenig Verschnitt anfällt.

Vorkommen: Mexiko, Guatemala, El Salvador, Costa Rica und Nicaragua bis Panama.

 

 

Ebenholz: zählt zu den außereuropäischen Laubhölzern und bezeichnet ein schwarzes (oder schwarz-gestreiftes) Holz von Bäumen der Gattung Diospyros aus der Familie der Ebenholzgewächse. Das Kernholz (ohne sichtbare Jahresringe) ist sehr hart, schwer und gehört zu den wertvollsten Holzarten. Das zumeist gelb-graue Splintholz, das in aller Regel sofort noch am Fällort durch Abbeilen entfernt wird, kann bis zu 70 Prozent des Stammes ausmachen und gilt als wertlos und unattraktiv.

Vorkommen: Afrika, Madagaskar und Indonesien.

 

Essigbaum: Der Essigbaum oder Hirschkolbensumach (Rhus typhina L.; Syn.: Rhus hirta (L.) Sudw.) ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie Sumachgewächse (Anacardiaceae). Sie stammt aus dem östlichen Nordamerika. Der Essigbaum wurde um 1620 in Europa eingeführt und ist wegen seiner ausgeprägten Herbstfärbung ein weit verbreitetes Ziergehölz. Die Blätter werden dabei gelb, später orange und im Oktober leuchtend karmesinrot. Sein deutscher Trivialname Hirschkolbensumach wie auch der englische Name staghorn sumac beruhen auf dem kennzeichnenden Merkmal der Art: den kräftigen, braunen und filzig behaarten jungen Zweigen, die an ein mit Bast bewachsenes Hirschgeweih erinnern.

Der Essigbaum wächst als sommergrüner Strauch mit Wuchshöhen von meist 3 bis 5 Metern und kann in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet unter günstigen Bedingungen einen bis zu 12 Meter hohen, mehrstämmigen kleinen Baum bilden. Meist wächst diese Art strauchförmig mit breiten Kronen und kurzen, krummen Stämmen mit maximal 35 cm Stammdurchmesser. Auf nährstoffarmen, sandigen Böden können sie zahlreiche Jungtriebe aus flachwachsenden Wurzeln bilden, die sich zu kleinen Dickichten entwickeln und nicht selten bis über zehn Meter vom Stamm entfernt wuchern. Das Holz ist leicht, weich und spröde. Es hat einen beinahe weißen Splint und einen grün gestreiften, orangefarbenen Kern. Eine wenig bekannte Eigenschaft des Holzes ist seine Fluoreszenz. Unter UV-Licht zeigt es ein starkes neongelbes Leuchten (die Farbe kann variieren).

 

Dalbergia melanoxylon (tree).jpgGrenadill:  (Dalbergia melanoxylon) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Dalbergien (Dalbergia) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae). Grenadill-Holz (englisch African Blackwood) ist ein tief dunkelbraunes bis fast schwarzes Hartholz der Palisander-Familie mit feiner schwarz-violetter Zeichnung. Es wird vor allem aus Mosambik und Tansania importiert und wurde im Handel früher falsch und irreführend als Senegal-Ebenholz oder Mosambik-Ebenholz bezeichnet, obwohl es nicht zur Ebenholz-Familie gehört. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde es von portugiesischen Händlern erstmals nach Europa gebracht und hat seither einen festen Platz im Holzblasinstrumentenbau erobert. Wegen der hohen Härte werden bei der Verarbeitung Sägen mit Zähnen aus Hartmetall verwendet. Wegen seiner hohen Dichte ist es luftundurchlässig und auf Grund der Härte lassen sich in das Holz exakte und scharfe Kanten drechseln.

 

Birke, karelische Maserbirke: Birken-Arten sind laubabwerfende, also sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den sehr schnell und hochwachsenden Gehölzen und können schon nach sechs Jahren Wuchshöhen von bis zu 7 Metern erreichen; ausgewachsen können sie bis zu 30 Meter, in Einzelfällen sogar noch höher werden. Sie wachsen mit einzelnen oder oft auch mit mehreren Stämmen. Einzelexemplare können ein Alter von bis zu 160 Jahren erreichen.

Bei vielen Birken-Arten ist die Borke besonders auffällig, ihre Farbe reicht von fast Schwarz über Dunkel- und Hellbraun bis Weiß

Das leichte und je nach Art weiche bis mehr oder weniger harte Holz ist fast weiß bis rötlich-braun mit feiner Maserung. Die karelische Maserbirke kommt aus Karelien, zwischen Russland und Finnland, hat eine interessante Maserung und wird gerne für Alltags- und Gebrauchsgegenstände verarbeitet (Holzteller, Bestecke, Messergriffe usw.).

 

Mooreiche: Eine Besonderheit stellt die Mooreiche dar. Dabei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichenstämme, die über Jahrhunderte in Mooren, Sümpfen oder in Flussufern gelegen hatten und ausgegraben wurden. Die Gerbsäure des Eichenholzes verbindet sich mit den Eisensalzen des Wassers, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung kann sehr unregelmäßig sein und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein und kommen außer in Europa in folgenden Ländern vor: Nordamerika, Mexiko, auf den Karibischen Inseln, in Zentralamerika, in Südamerika nur in Kolumbien, in Eurasien und in Nordafrika.

 

Der Olivenbaum: (Olea europaea), auch Echter Ölbaum genannt, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der Ölbäume (Olea), die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört. Er wird seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. als Nutzpflanze kultiviert. Der Olivenbaum wächst als reich verzweigter, immergrüner Baum oder Strauch und erreicht (je nach Sorte) Wuchshöhen von 10 bis zu 20 Meter. Die wilden Olivenbäume sind kleiner als die Züchtungen. Junge Zweige sind etwas kantig. Die grüngraue, glatte Rinde junger Zweige, die Blattstiele und die Blattspreite sind intensiv silber-grau oder rostfarben beschuppt, die Rinde wird im Alter zu einer rissigen Borke.

Der Olivenbaum benötigt viel Zeit zum Wachsen, kann jedoch mehrere hundert Jahre alt werden. Das älteste bekannte Exemplar in Vouves auf Kreta (Griechenland) wird auf 4000 Jahre geschätzt. Da das Innere des Baumes zur genaueren Bestimmung fehlt, geht man von mindestens 2000 Jahren aus. Weitere sehr alte Olivenbäume befinden sich in Spanien: ein Exemplar in Tarragona ist über 1700 Jahre alt, ein weiterer 1200 Jahre alter Baum steht in Castellón.

 

Rio oder Amazonas-Palisander:(Dalbergia nigra) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Dalbergien (Dalbergia) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die Art Dalbergia nigra wächst einzelstammweise und ist teilweise mit anderen Dalbergia-Arten, dem Santos-Palisander der Machaerium-Arten sowie etlichen anderen Laubholz-Arten vergesellschaftet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die unteren Feuchtwälder des östlichen Brasiliens, südlich von Bahia über Rio de Janeiro bis nach São Paulo.

 

Die Palmengewächse oder Palmen: (Arecaceae oder Palmae) sind eine Familie der Ordnung der Palmenartigen (Arecales) innerhalb der Monokotyledonen (Einkeimblättrigen Pflanzen). Verwandte Arten waren schon vor etwa 70 Millionen Jahren in der Kreidezeit weit verbreitet. Die Familie enthält 183 Gattungen mit etwa 2600 rezenten Arten. Palmen sind weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Die größte Artenvielfalt findet sich in tropischen Regenwäldern; Palmen wachsen aber auch in einigen saisonalen oder semiariden Gebieten. Ein Beispiel für letzteres ist etwa der recht palmenreiche Cerrado in Zentral-Brasilien.  

Im Norden reicht das Areal der Palmen bis etwa 44° nördlicher Breite in Südfrankreich (Chamaerops humilis), im Süden etwas über 44° auf den Chatham Islands nahe Neuseeland (Rhopalostylis sapida). In Nordamerika reicht Sabal minor bis fast 36° nördlicher Breite in North Carolina, Washingtonia filifera in Kalifornien bis 37°. In Südamerika reicht Jubaea chilensis in Chile bis 35° südlicher Breite. Auf dem asiatischen Festland reicht Nannorrhops ritchiana bis etwa 34° nördlicher Breite in Afghanistan und Pakistan. In Australien reicht Livistona australis über 37°, in Afrika Jubaeopsis caffra bis etwa 31°

 

Bahia-Rosenholz:ist eine gelbliche bis rosa gefärbte, rot gemaserte Holzart, die sich durch rosenähnlichen Duft auszeichnet. Es wird traditionell unter der französischen Bezeichnung bois de rose gehandelt.

Das Holz wird im Möbelbau, für luxuriöse Kleinobjekte wie Humidore und für die Herstellung von Musikinstrumenten genutzt. Es ist sehr hart und dicht, wodurch es sich hervorragend polieren lässt.

Sein vergleichsweise hoher Preis erlaubt selten den Einsatz als Vollholz; es wird für Profile, furnierte Flächen und Intarsien verwendet. Im Gitarrenbau werden zuweilen Zargen und Boden statt aus Ahorn oder Palisander aus Rosenholz gefertigt; Barockblockflöten bestehen häufig aus Rosenholz.

Heute ist bekannt, dass dieses Holz von der subtropischen Laubbaumart Dalbergia decipularis aus der Gattung der Dalbergien (Dalbergia) stammt. Diese Art ist ausschließlich in Brasilien heimisch. Die Gattung der Dalbergien (Dalbergia) liefert auch einen Großteil der Hölzer, die unter dem Namen Palisander in den Handel kommen.

 

Zitronenholz oder Satinholz: kommt aus Sri Lanka und Vorderindien und hat eine gelblich leicht schimmernde Farbe. Leider kein Foto.

 

Snakewood.jpgSchlangenholz oder Letternholzbaum: (Brosimum guianense (Syn.: Brosimum tessmannii Mildbr., Piratinera guianensis Aubl.)), ist eine südamerikanische Baumart, die zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) gehört. Ihr Holz zeichnet sich durch besondere Struktur und extreme Härte aus und wird beispielsweise im Musikinstrumentenbau verwendet. Das Verbreitungsgebiet des Schlangenholzes reicht von Ostbrasilien (Rio de Janeiro) über Mittelamerika bis nach Mexiko. Hauptvorkommen liegen unter anderem in Surinam und Guyana. Der Hauptausfuhrhafen ist Paramaribo in Surinam.

 

Der Teakbaum: (Tectona grandis) oder Teak [tiːk] ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Heimisch ist er in den laubwerfenden Monsunwäldern Süd- und Südostasiens. Der Teakbaum liefert ein sehr wertvolles Holz und zählt zu den wichtigsten Exporthölzern des asiatischen Raumes. Die deutsche Bezeichnung Teak leitet sich über das Englische von der südindischen Sprache Malayalam ab. Das Holz besitzt einen hellen Splint von zwei bis drei Zentimetern Stärke. Das Kernholz hat eine gelbe bis dunkelbraune Farbe. Durch dunkel-olivbraune bis schwarze Streifen ist das Holz gestreift (Schwarzstreifen-Teak). Diese Farbe stammt von unterschiedlichen Konzentrationen sekundärer Pflanzenstoffe, unter anderem Dehydrotectol und Tectochinon. Diese Streifen treten besonders bei Teak birmanischer Herkunft auf. Auch der Siliziumgehalt des Holzes hängt vom Herkunftsgebiet ab. Der Teakbaum ist in Süd- und Südostasien heimisch. Das natürliche Areal zerfällt in zwei Teile, die durch die Ebene des Ganges-Brahmaputra-Deltas getrennt sind: Indien auf der einen Seite, Myanmar, Nord-Thailand und ein Teil von Laos auf der anderen Seite. Im Osten ist der Mekong die natürliche Verbreitungsgrenze.

In Indien wächst Teak auf rund acht Millionen Hektar, die Hälfte im Bundesstaat Madhya Pradesh. Von Myanmar sind keine Zahlen bekannt. In Thailand umfasst das natürliche Areal etwa drei Millionen Hektar, während es in Laos nur rund 70.000 Hektar sind.

Außerhalb dieses natürlichen Areals wird der Teakbaum in ganz Südasien und im gesamten Tropenraum angepflanzt: In Indonesien wurde er zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert auf Java eingeführt. Heute bedeckt Teak auf Java, Kangean und Muna rund 800.000 Hektar. Des Weiteren wurde er zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Afrika (Elfenbeinküste, Kamerun, Nigeria, Tansania, Togo, Simbabwe) und Lateinamerika (Argentinien, Ecuador, Honduras, Trinidad) eingeführt. Die Aufforstungsflächen von Teak betragen in Summe rund 1,1 Millionen Hektar.

 

Lebensbäume oder Thujen: (Thuja) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) innerhalb der Ordnung der Kiefernartigen (Pinales). Es gibt zwei Arten in Nordamerika und drei im östlichen Asien.

Die Arten und ihre Sorten, außer dem Sichuan-Lebensbaum (Thuja sutchuenensis), werden allgemein in Kultur, aber vor allem der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) gerne als Heckenpflanze genutzt.

Lebensbäume besitzen ein leichtes, rotbraunes Kernholz. Es ist sehr dauerhaft und wertvoll. Die nordamerikanischen Arten werden forstlich genutzt und unter dem Namen „Red Cedar“ (Thuja plicata) und „White Cedar“ (Thuja occidentalis) gehandelt. Die Inhaltsstoffe von Lebensbaumholz können Allergien auslösen. In der Naturheilkunde wird Thuja zur Behandlung von Warzen verwendet. Die Lösung wird auf ein Kosmetikpad aufgetragen und dieses auf die Warze gelegt.

Insbesondere Zweigspitzen und Zapfen sind durch ein enthaltenes ätherisches Öl giftig und können bei empfindlichen Menschen Hautreizungen verursachen, weshalb das Tragen von Handschuhen beim Schneiden der Pflanze sinnvoll ist. Oral in ausreichender Menge aufgenommen kann das Gift tödlich sein.

 

Die Wenge: (Millettia laurentii) ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). In den Heimatländern werden die Trivialnamen Palissandre du Congo, Awong und Mundambi verwendet. Millettia laurentii wächst als mittelgroßer Baum, der Wuchshöhen von bis zu 20 Meter und Stammdurchmesser von 60 bis 100 Zentimeter (meistens aber weniger) erreicht. Der zumeist krumme Stamm ist meist bis zu einer Höhe von 15 Meter astfrei. Die Borke ist glatt und grau mit sichtbaren Lentizellen; bei Verletzungen tritt eine rote Flüssigkeit aus. Die Wenge ist im tropischen Regenwald von Kamerun, der Republik Kongo, der DR Kongo, Äquatorial-Guinea und Gabun beheimatet. Das Holz hat einen schmalen, grauweißen Splint, scharf abgetrennt vom hell- bis dunkelbraunen Kern, der stark nachdunkelt und eine kaffeebraune bis schwarze Farbe annimmt.

 

ZebranoZebrano oder Microberlinia: ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die nur zwei Arten sind im tropischen westlichen Zentralafrika verbreitet. Die beiden Arten liefern tropisches Edelholz, das unter den Namen Zebrano oder Zingana gehandelt wird. Microberlinia-Arten wachsen als Bäume, die Wuchshöhen von bis zu 40 Metern erreichen. Die beiden Microberlinia-Arten wachsen in den tropischen Regenwäldern Zentralafrikas, davon kommt eine nur in Kamerun und die andere kommt in Gabun und in der Republik Kongo vor. Das Holz ist gelblichweiß mit tiefbraunen Adern gestreift und grauem Splint.

 

Ziricote oder Cordia dodecandra ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kordien (Cordia) in der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Sie ist in Mittelamerika beheimatet und wird dort Ziricote und Siricote genannt. Die Heimat des Ziricote liegt in Mittelamerika und der Karibik; die Vorkommen erstrecken sich über Mexiko (Bundesstaaten Veracruz, Chiapas, Yucatan und Campeche), Belize, Guatemala, Honduras und Kuba.

 

 

 

Banksia blechnifoliaBanksia-Zapfen (Banksien) Ihr Vorkommen ist auf den australischen Kontinent, einschließlich Tasmanien, beschränkt, wobei dort 80 Arten vorkommen.

Die harten, hölzernen Samenstände vieler Banksia-Arten öffnen sich erst bei großer Hitze, wie zum Beispiel bei einem Buschfeuer. Die geflügelten Samen fallen aus und werden vom Wind fortgetragen. Die holzigen Balgfrüchte enthalten ein oder zwei Samen.

 

 

 

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